BGE als weiteres Wahlkampfthema - Mitstreiter gesucht

Hallo allerseits,

ich war heute spontan auf einer Veranstaltung zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“, im Großen Saal des Schütting. Es war total überfüllt und das zeigt wohl, dass auch das Thema BGE ein wichtiges Thema für die anstehende Bürgerschaftswahl 2019 sein dürfte.

Ich lauschte im Gang vor dem Saaleingang stehend den Referenten, es war sehr spannend und sowohl die Pro- als auch die Contra-Seite hatten gute Argumente.

Ich möchte mich nun näher mit dem Thema befassen und im Team geht das natürlich besser. Daher suche ich weitere Mitstreiter.

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Hast du Initiative zu dem Thema, die auch auf dem Parteitag angenommen wurde schon gesehen?

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/bedihttps://marktplatz.bewegung.jetzt/t/bge-bedingungsloses-grundeinkommen-wo-steht-dib-umfrage-diskussion/1756ngungsloses-grundeinkommen/2116

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/bge-ja-aber-mehr-zeit-fuer-ausarbeitung/3728

freuen uns sehr, wenn Du dich mit rein denkst und einbringst. Es muß noch viel bedacht werden,was da mit drann hängt.

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Hallo @RegineDeutsch,

ja, die Initiative habe ich gesehen und es ist schön zu erfahren, dass sie auf dem Parteitag angenommen wurde. (Generell habe ich noch keine Zusammenfassung der Ergebnisse des Parteitages gesehen, aber das ist ein anderes Thema.)

Der Punkt den ich machen will ist, dass die Initiative zwar die Pro-Argumente hervorhebt und auch die Finanzierungs- und Kostenaspekte wiedergibt, aber die Contra-Argumente vernachlässigt.

Auf der Diskussionsveranstaltung (siehe Thread-Anfang) waren sich der „Pro-“ und der „Kontra-Professor“ weitgehend einig, was die Motivation zum BGE und die Finanzierungsaspekte anging. Aber als der Kontra-Professor an der Reihe war fiel mir sofort auf, dass es einige wichtige Fragestellungen (nicht nur hohles Partei-Dogmen-Gelaber) gegen das BGE gibt.

Neben alternativen Überlegungen zu Kosten/Finanzierung waren das vor allem folgende Fragen:

  • Verringert sich die Bereitschaft zu arbeiten? (das Hauptargument der Gegner: die Förderung der Faulheit)
  • Sollen auch die Reichen und „Überreichen“ das BGE bekommen?
  • Wer genau soll es bekommen: Kinder, Menschen, die nicht Bundesbürger sind, EU-Bürger ( und wenn, ab wann (Achtung Bedingung :open_mouth: ) )? (Argument der Gegner: Sozialtourisums, Sozialeinwanderung)
  • Sollen Kinder etwas weniger bekommen wenn sie bei den Eltern wohnen und dadurch einen geringeren Bedarf haben (Miete zahlen ja die Eltern)? (Achtung Bedingung :open_mouth: )
  • Ist es gerecht, Menschen mit Mehrbedarf (Pflegebedürftige, chronisch Kranke, Behinderte) ein höheres BGE zu geben?

Womöglich gibt es noch mehr solche Fragestellungen.

Wir wollen als DiB ja glaubwürdig sein (glaubwürdiger als die Etablierten). Also müssen wir uns mMn auch mit diesen Fragen/Argumenten befassen und so herausarbeiten, dass wir beide Seiten sehen und argumentieren können und so unsere Position stichhaltig vertreten. Sowas machen die etablierten Parteien ja gerne, dogmenbedingt, nicht so.

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PN ist absendet. Bin auf die weitere Resonanz gespannt.