Beweger*innen sollen ab sofort Bewegers genannt werden

Dass es bei/in der :dib: überhaupt Beweger*innen der Demokratie gibt, nämlich, dass außer den Parteimitgliedern auch alle, die sich interessieren und engagieren wollen mit ihren Anliegen das Parteiprogramm, die Forderungen, die politischen Entscheidungen der :dib: zu gestalten, das ist ja grundsätzlich mal etwas Besonderes, das gibt es bei keiner anderen Partei…

… und die Bezeichnung „Beweger“ gibt es zwar, dabei handelt es sich aber mehr um Beweger von Dingen, z.B. einem Gerät, das Automatikuhren bewegt, oder einem Wiegenbeweger, also eher etwas passivem im Gegensatz zu dem aktiven Bewegen von :dib: .

Welche Person würde man Beweger nennen? Mir fällt gar keine ein :thinking:

Nachdem es Beweger*innen also als Bezeichnung bis vor :dib: noch nicht gab, könnten wir die Sache noch spezieller machen und

deshalb schlage ich vor, dass bei :dib: Beweger*innen ab sofort Bewegers genannt werden. Könnte ein „Markenzeichen“ von :dib: werden :blush:
(auch aus Abkürzungsgründen, denn "Beweger*innen ist schon mühsam hinzuschreiben :wink: )

Mir persönlich gefällt Bewegers supi, wir Bewegers bei :dib: :blush:

Na, was haltet ihr alle von meinem Vorschlag?

Ich finde ihn auch voll witzig, das hier ist aber nicht als Scherz gemeint :slight_smile:

(Inspiriert wurde ich von diesen beiden:

und

(ich habe mal ein „h“ gegen ein „g“ ausgetauscht :wink: )

Bei :dib: beinhaltet Bewegers einfach jeden Menschen, der die :dib: in Bewegung versetzen will, egal, welchen Geschlechts er ist.

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Also abgesehen davon, dass es einen gültigen Beschluss gibt, in offiziellen Dokumenten usw von DiB mit *innen zu gendern…

ich finde Bewegers ganz persönlich, ganz subjektiv, ganz schrecklich. das ist für mich auch nichts Aktives. Wenn es aktiv sein soll, dann bitte Bewegende oder so. nicht, dass ich finde, dass das gut klingt :see_no_evil:

ich würde mich von „Bewegers“ auch nicht angesprochen fühlen. für mich ist das einfach ein männliches Wort, an das das englische plural-s angehängt wurde. insofern fühle ich mich nicht angesprochen weil:
a) männliche Form
b) komisches Denglisch

wenn es hierbei nur um ein anderes gendern gehen soll, dann fände ich sowas wie Bewegixe ja wirklich innovativer, als das englische plural s an die männliche Form anzuhängen, weil ganz ehrlich, damit bleibt es für mich immer noch die männliche Form (ich fange an mich zu wiederholen befürchte ich).

so, ich hoffe das war jetzt nicht zu destruktiv :see_no_evil:

P.S.: hierzu

die Piraten haben in ihrer Satzung auch stehen, dass „Pirat“ eine geschlechtsneutrale Bezeichnung für alle Mitglieder ist. aber nur, weil die das hinschreiben, ist das eben noch lange nicht so… ich hab herzlich gelacht als ich das gelesen habe und mich als Frau verarscht gefühlt

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Also ich finde auch nicht, dass es ich sonderlich gut anhört, mich würde es aber eher neugierig machen, glaube ich, als abstoßen, hätte das aber nicht als Anhängen von „s“ angesehen in Analogie zum Englischen, sondern eben einfach so, als witzige Pluralbildung und auch nur für die Bewegers :wink: gedacht.

Das mit den Bewegixen finde ich tatsächlich auch, das sich besser anhört, aber, wenn z.B. @anon40304920, um sich das manchmal lange „*innen“ zu sparen und dann da tatsächlich auch für mich unmögliche Wortverschandelung :wink: betreibt, indem er „-ixe“ schreibt, z.B. Anwaltixe, u.a.m., ich hab jetzt keine Zeit mehr zu suchen, ich muss ins Bett,
dann gefällt mir das gar nicht mehr.

Eben gerade, weil es den Begriff „Beweger“ für eine Person nicht gbt, ist das ja eine Wortneuschöpfung, und warum soll nicht der Plural dann anders lauten als „innen“, nämlich „s“.

Man kann Pirat oder Piratin sein, dann erst dann ist da wirklich beides enthalten und der Rest vom Fest fehlt eh

  • aber man auch ein Beweger sein, da ist dann alles drin, sie und er und alles dazwischen, was ein Mensch sein kann, und der Plural sind die Bewegers :blush:

P.S.: Und jetzt Gute Nacht erstmal, bis morgen
:bed:

ach ne: doch noch was:

das würde ich damit auch keinesfalls generell ändern wollen!

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Ich schon.
Dann im Eifer des Gender-Gefechts gehen die ganzen Trans- Nuancen unter.
Beweg’x (sing.)/ Beweg’xs (plur.). ;- )

Bewegers ist dann doch nur angelsächsischer Male-Plural - wo ich doch für Esperanto bin…

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also ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich persönlich fühle mich nicht als „Beweger“, nach meinem Sprachgefühl ist das ganz klar eine männliche Form und „Bewegers“ daher für mich


das ist der Sinn vom * in Beweger*innen als klassisches „Gender-Gap“-Zeichen (hier noch mehr dazu) soll es explizit ein Platzhalter für alle möglichen Formen zwischen/über/unter/weit weg von der männlichen und weiblichen Form sein.
ob es diese Aufgabe erfüllt, vermag ich natürlich nicht zu sagen :wink:

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Erst mal ein paar extra-Likes: :luv::luv::luv::luv::luv:

Wir hatten das mal ausgiebig diskutiert:
https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/gendern-liebe-menschen-die-mit-sprache-und-linguistik-betraut-sind-rettet-uns-fearful/6967

Das Problem an dem * ist, dass es hier und anderswo saudoof zu schreiben ist, das es Kursiv einschaltet.

Klar ist, dass das Gendersternchen die präferierte Schreibweise der offiziellen Organisationen ist. Und ich habe ein Problem damit, den Menschen vorzuschreiben, wie sie genannt werden sollen.

Dennoch hat „Bewegers“ viele Vorteile. Z.B. die Spracherkennung beherrscht das Wort (es gibt Menschen, die darauf angewiesen sind).

Ich finde das Sternchen auch schrecklich. Es verschandelt den Text und sprechen kann ich es nur total schwer. Trotzdem würde ich mich daran gewöhnen, wenn es denn darauf hinausläuft.

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kennt die Spracherkennung nicht. Aber gefällt mir besser und ist nicht so „männlich vorgeprägt“.

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ich mag „Bewegers“ überhaupt nicht und habe mich inzwischen super an die offizielle Schreibweise Beweger*innen gewöhnt.
Ich benutze auch in der Firma den Genderstar seit gut einem Jahr immer und habe es inzwischen dort geschafft, dass es auch auf den ganzen offiziellen Dokumenten unseres Konzern verwendet wird, z.B. in allen neuen Betriebsvereinbarungen. :wink:

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soll es unbedingt dabei bleiben. Auch wenn es offiziell (noch) falsch ist (laut Duden).

Aber der Backslash nervt hier, daher schreibe ich im Forum anders. Auch beim Sprechen finde ich das „Gender-Stottern“ umständlich.

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nicht „falsch“, aber der Genderstern ist noch nicht in den Duden aufgenommen.
Die Entscheidung wurde ja vom Rat für Rechtschreibung vertagt auf November:

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damit ist es doch

Also nicht missverstehen: Ich persönlich bin Fan davon, dass Jedes spricht, wie es will. Aber ich hatte da mal eine Diskussion mit einem Professor für Sprache und einem Aktivisten zur Pflege der Sprache.

Mein persönliches Fazit: Wenn man anerkennt und zugibt, dass es falsch ist, macht es die Sache leichter. Es kann einem aber niemand verbieten, Fehler zu machen.

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Ich könnte mich am ehesten mit Bewegi(s) anfreunden. Vor Jahren gab es auch die Schreibweise: BewegerInnen.

Das scheint nicht mehr aktuell zu sein, ließe sich aber leichter schreiben, zumindest in dieser Software.

Ja, die Lehrixe bekommt man damit nicht… :joy:

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Vielleicht auch den Lehrkörper (https://www.duden.de/rechtschreibung/Lehrkoerper)

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vielleicht bin ich zu dumm, aber ich habe bis heute nicht verstanden, wie man an den unterschiedlichen Genderzeichen den Grad der Inklusion ablesen kann. :thinking:

Das erschließt sich mir einfach nicht, ich finde das spitzfindig.

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Ich bin da entspannt, bin aber als „Public Enemy #1“ (mittelalter, kerngesunder, weißer, hetrosexueller cis - Mann) nicht der Maßstab.

Wenn es den Betroffenis wichtig ist, sollten wir das respektieren. Und aus den Verbänden / Vertretungen / Gruppen kommt eindeutig das Commitment zum Stern.

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Ich möchte mal den Punkt "Barrierefreiheit" einbringen, hier in Zusammenhang mit einfacher Lesbarkeit und auch der Fähigkeit, dass Texte von Software gut vorgelesen werden können.

Für eine hohe Barrierefreiheit sollten möglichst wenige Sternchen, Schrägstriche oder Kunstworte verwendet werden. Ich versuche eher, Gendern zu vermeiden, indem ich geschlechtsneutrale Worte wie z.B. "Mensch" nutze.

Wenn wir jetzt noch Kunstworte hinzufügen, scheint mir das nicht im Sinne des bei DiB hohen Wertes der "Vielfalt" zu sein.

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Also da Beweger*innen ja wie du selbst feststellst, auch nicht für die Allgemeinheit gültig ist (Rat der Rechtschreibung) ist es etwas paradox mit sprachlicher Falschheit zu argumentieren. Für mich ist beides formal falsch, solange es nicht im Duden als gültig steht.

Zum persönlichen Eindruck: Von Beweger*innen, fühle ich mich nicht angesprochen. Es mag an meiner Leseweise liegen, dass ich das Sternchen gar nicht warnehme und so les ich oft nur Bewegerinnen. Wüsste auch gar nicht wie ich das vorlesen soll, Sternchen laut sagen?

Beim Schreiben nutze ich es eigentlich nie, finde auch außerhalb von „öffentlichen“ Texten für DiB keine Intention dafür. Ich denke so geht es vielen, die hier damit in Kontakt kommen und sich fragen, was sich DiB dabei wieder ausgedacht hat, auch wenn die Intention dahinter nachvollziehbar ist.

Da das hier ja auch immer wieder kontrovers diskutiert wird, weiß ich nicht ob das nicht auch eine Schädlichkeit an der Sache darstellt.

Bewegers finde ich persönlich vom Lesen und Schreiben einfacher und flüssiger, da es auf das Sonderzeichen verzichtet. Vom Gefühl her werden damit aber eben so viele unglücklich sein wie mit dem Ist-Zustand, also Beweger*innen.

Also wie soll man das jetzt entscheiden?
a) Nach ästhetischen Gründen?
b) Nach denkerischen Gründen?
c) Nach Umsetzbarkeit?

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Überall, wo Englisch gesprochen wird und in allen Kindergärten :wink:

Man gewöhnt sich an allem…

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Englisch: Plural „s“ und Genitiv „´s“ oder "s´"sind nun wirklich nicht identisch Genitiv, das Kindergarten „s“ mag ja hinkommen - aber da sind ja auch die Jüngsten von uns schon etwas drüber hinaus.

Harry ist ja schon seit Anbeginn sehr konsequent mit seinen Bewegers usw., dennoch: sprachmelodisch ein echter Bruch und schriftlich ein Lesehemmnis.

@anon24986281 sind doch noch nicht mal 100 Beiträge :joy: und es geht um echtes (und unser einziges?) Kulturgut . Wo sie, Özoguz Recht hat, hat sie Recht.

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