Begründung für meinen Antrag A2 (unter Top 6) auf dem Bundesparteitag am 04.12. in Köln

Hallo zusammen,
da ich schon mehrfach gefragt worden bin, warum ich einen Antrag auf Bildung einer Arbeitsgruppe für Umsetzungssforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland, gestellt habe, will ich diesen hier einmal kommentieren:
ihr seht hier im Koalitionsvertrag, den ich als link über die Seite von Aktion Mensch hier einstell, dass wir behinderte Menschen wieder nicht mal keine Erwähnung finden. Ich gehe daher davon aus, dass im Laufe der Legislaturperiode sich mal wieder wenig bewegen wird. Das heißt, wir müssen Druck ausüben. Aber bitte lest selber diesen Text, den ich hier beifüge:
https://www.aktion-mensch.de/inklusion/bundestagswahl/wahlpruefsteine?utm_campaign=baseline&utm_medium=e-mail&
utm_source=nl_2021_11_28&utm_term=MailingID3017142_SendingID330883

Mich hat man gefragt, ob ich mich mit anderen Binderten zusammen tun könnte. Dazu will ich folgendes sagen: Die Behinderteverbände kämpfen schon seit Jahren für die Umsetzung in die Praxis. Deutschland zahlt lieber die Strafen als die Gesetze umzusetzen. Die Behindertenverbände sind da dran. Aber man muss auch sagen, dass wir als Behinderte keine „Lobby“ haben wie die Großkonzerne. Wir als DiB hätten auch etwas von unserem Engagement, da es so viele Menschen mit Behinderungen gibt, die wir dadurch auch für DiB begeistern könnten. Jetzt will ich noch dazu sagen, wie wir das ganze finanzieren und konzipieren können: Ich kann heute noch nicht sagen, was das kosten wird. Man braucht Geld für Flyer, Demos u.ä., wenn das wieder geht. Genau läßt sich jetzt noch nicht abschätzen, was es wirklich kosten wird. Darüber muss man dann zu gebener Zeit sprechen. Ich möchte einen offiziellen Auftrag von der Partei haben. Das sieht auch nach außen dann sehr gut aus. Wenn ihr noch Fragen habt, stehe ich gerne zur Verfügung und würde mich sehr freuen, wenn ihr meinem Antrag entsprechen würdet.

Grüße Alfonso

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