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#aufstehengegenrechts


#21

:luv: fĂŒr die vielen Informationen!

Absolut wichtig finde ich die schonungslose Aufdeckung vermeintlich “nicht rechter” Positionen.

ist uns hier durch

umfassend möglich. Eine solche Aufarbeitung vermisse ich in den Medien schmerzlich. Es gibt immer nur Sensationsmeldungen ĂŒber neue Umfragewerte. Eine Berichterstattung ĂŒber zahlreiche Übernahmen aus “Mein Kampf” hat irgendwie nicht so breit stattgefunden.

Mit welchen Begriffen man das alles auch bezeichnet: Die hĂ€ssliche Fratze der WiderwĂ€rtigkeit versucht sich immer mit populistischen Positionen rein zu waschen. Und die “guten Argumente” fallen viel zu oft auf fruchtbaren Boden. So auch der nationalistische, als “gut gemeint” angestrichene Egotrip von Wagenknecht.

Was man in der Betrachtung mit der Geschichte sieht: Auch damals versuchten die Nationalisten ihre rassistischen Positionen zwischen sozialen Forderungen zu verstecken. Und auch heute passiert das, denn die Menschen auf der Straße streiten ja vehement ab, dass sie rechts sind. Mir ist das egal: Dann sind sie eben links. Aber in jeden Fall sind sie Nationalisten.


#22

Vielleicht solltet ihr mal aufhören, in den ganzen Labels eindeutige Inhalte zu vermuten. "Links", "Rechts", "Sozialistisch", "Anarchistisch", "Ökologisch" usw. - das alleine sagt nach all den Erfahrungen der letzten 100 Jahre nichts aus. Ein Partei kann auch alles verstaatlichen, armen Menschen ein Grundeinkommen geben und trotzdem Menschen mit andere Hautfarbe diskriminieren.

Das "S" in "SED" steht auch fĂŒr "Sozialistisch" und dann war die DDR eine Diktatur, das ist eben alles nur ein Label.

Wer also ein "linkes ParteienbĂŒndnis" möchte, sollte auch inhaltliche Mindestanforderungen an die Teilnehmer daran binden, z.B. den Ethik-Kodex. Nur sich eben nicht nur an Schlagwörtern aufhĂ€ngen.


#23

Ich möchte gern mal selbstkritisch was zur “Mutter aller Probleme” loswerden.

Warum habe wir, wir alle eigentlich, es nicht geschafft, noch am gleichen Tag ein DiB-Statement dazu rauszuhauen? Schon am Abend des selben Tages hatten wir es verpennt. Einfach verpennt. Oder seht ihr das anders? Das war wirklich erschĂŒtternd und abscheulich, was da von Seehofer kam. Und DiB hatte dazu nichts in der Öffentlichkeit zu sagen. Oder habe ich das verpasst?

Ich finde, wir mĂŒssen da agiler werden. Wir mĂŒssen auf so einen Nonsens sofort was erwidern. Die beste Erwiderung kam auch prompt von @Goldi50 hier im Thread. Starke Vorarbeit, die wir einfach nur noch hĂ€tten aufhĂŒbschen und verwerten mĂŒssen. Ich finde es total schade, dass da nichts gelaufen ist.

Edit: Ich schreibe mir das auch selbst auf die Fahne. Ich hÀtte damit gleich zum Presseteam rennen können.


#24

Es geht nicht um die Bezeichnung, die wir wĂ€hlen. Mir geht es um die Bezeichnungen, die sie missbrauchen, bzw. gebrauchen. Die bezeichnen sich als “Sozialistisch”, sehen sich nicht als “rechts”, meinen aber das hier:


#25

@jobeeonline, dem kann ich nur zustimmen. Unser Ethik-Kodex und unsere Vielfalt-Vorgaben sind die Basis einer Zussammenarbeit ergĂ€nzt mit einem starken Programm fĂŒr die BĂŒrgerrechte.
Ohne inhalltiche Aussagen wird jedes Aufstehen gegen faschistische Strömungen nichts bewegen.
Ein starkes Votum fĂŒr unser Grundgesetz und ein reset des Grundgesetzes, welches in den letzten Jahrzehnten zum Teil durch Verordnungen, ergĂ€nzende Gesetze den Grundgedanken der GrĂŒnder des GG verloren hat, sind zwingend erforderlich.
Hier sind wir gefordert.
Dazu gehört auch, dass wir uns wieder klar werden, welche Aufgaben Parteien zugewiesen worden sind. Parteien sollen mitwirken, Mitwirken, bei der politischen Willensbildung der BĂŒrger. Mitwirken bei der Willensbildung und nicht eine politische Richtung vorgeben und als alternativlos darstellen.


#26

Ich habe Bauchschmerzen. Und zwar zu den DiB Statements zu “Aufstehen” Den ersten Post habe ich noch mitgetragen, weil er eine ErgĂ€nzung zu “Aufstehen” war. Warum aber der zweite ( im Rahmen unserer UnvertrĂ€glichkeitsrichtlinie ) ? DafĂŒr aber keiner zu Seehofer und Maaßen.

WĂ€re es nicht besser von innen zu verĂ€ndern, statt von außen zu bashen. Ist Aufstehen nicht eine Gruppe mit der man tendenziell zusammenarbeiten könnte?

Am Wochenende war DiB Berlin auf dem Altmarzahnwr Erntefest, Stadtrand, viel Hartz 4 oder prekĂ€r beschĂ€ftigt. Wir trafen 2 große Gruppen: die AFD Sympathisanten und die “Aufstehen” Sympathiesanten, die uns oft danach fragten und in Verbindung brachten. Das sind die Menschen, die wir erreichen können. Wollen wir die vor den Kopf stoßen. Die positionieren sich gegen rechts. Und wir erzĂ€hlen Sahra Wagenkknecht ist auch rechts. SW ist populistisch und im Aufstehen Manifest ist ĂŒber jedes Wort genau nachgedacht worden, um die Menschen zu erreichen.

Es ist in jedem Fall richtig immer wieder zu erklĂ€ren, dass Migration nicht “die Mutter aller Probleme ist” (Seehofer) und dass das bei Aufstehen (noch) nicht deutlich wird. Aber bitte werft sie nicht mit den Rechten in einen Topf. Das halte ich fĂŒr falsch.


#27

Danke liebe @Birgit ich dachte schon ich sei schief gewickelt

Ich kann ehrlich als Ninja bei diesen posts auf FB nicht wirklich Partei fĂŒr DiB ergreifen

Hier hatte ich das mal thematisiert und auch eine ErklĂ€rung bekommen, die etwas hilft das Ganze einzusortieren
 glĂŒcklich bin ich mit der Sache nicht.
https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/aufstehen-startet/24738/36?u=ulrik


#28

Ich mußte lange ĂŒberlegen ob der folgende Text hier in diesen thread passt. Ich denke ja.
Der nachfolgende Text kurisert bei den KomplementÀrblauen im Netz. Ich möchte euch den nicht vorenthalten.

Jeder sollte sich dazu eine Meinung bilden.
Zitat: Pamphlet aus dem braunen Sumpf.

Ich hab so die Schnauze voll von dem NazigeplĂ€rre
Ich muss mich fĂŒr nichts schĂ€men
ich bin Deutscher
meine Mutter und mein Vater sind Deutsche
wir hatten nichts mit den Greultaten von Hitler zu tun 
und verabscheuen diese Taten zutiefst
Jede Nation hat Dreck am Stecken wohin man schaut. Ich lass mich nicht als Nazi diffamieren nur weil ich Deutscher bin und Kritik an unserer Politik ĂŒbe. Die FlĂŒchtlingspolitik von Frau Merkel hat nichts mehr mit humanitĂ€rer Hilfe zu tun 
sondern die Zerstörung unserer Kultur, unseres Friedens unserer Sicherheit. Ich bin stolz Deutscher zu sein
so wie die TĂŒrken stolz sind TĂŒrken zu sein
wie Italiener, Griechen, Spanier stolz sind auf Ihre Herkunft. Ich schulde Niemand etwas
Ich möchte in Frieden leben und wer den Frieden in Deutschland gefĂ€hrdet, muss Deutschland verlassen. Ich habe mein Leben lang gearbeitet und keine Lust mit Denen meine verdiente Rente zu teilen, die noch nie etwas zu unserem Sozialsystem

beigetragen haben und unser System nur ausnutzen. Rente ist keine Sozialleistung sondern Geld das wir verdient und eingezahlt haben. Jeder der unsere Kultur respektiert und sich integriert, hier arbeiten und mit uns hier leben, mit uns und nicht parallel zu uns, unsere Gesetze achtet ist gern gesehen, ungeachtet welcher Hautfarbe und Religion. All Jene die hier Verbrechen begehen und sich nicht integrieren, sollten sofort ausgewiesen werden. Unsere Politiker haben die Pflicht uns zu schĂŒtzen. Bin ich deshalb links oder rechts ?

Um in Deutschland wieder gut und sicher Leben zu können muss politisch ein Wandel geschehen. Wir brauchen Politiker fĂŒr Deutschland, fĂŒr mehr Gerechtigkeit
Gesetze fĂŒr Menschen, Tiere und Umwelt und nicht wie im Moment wider jeder Vernunft.

Gefunden, fĂŒr gut befunden und kopiert.

Wohlgemerkt die Überschrift stammt von mir. Der Inhalt kurisert im braunen Netz.
Hiermit werden BĂŒrger geködert mit schönen Worten und tollen Gedanken wie mehr Gerechtigkeit 
 Gesetze fĂŒr Menschen, Tiere und Umwelt

Aber den Klimawandel leugnen, fĂŒr Atomkraft, etc.
Wie kann dem begegnen werden?
Doch nur wenn wir geschlossen gegen diese Blender und Demagogen aufstehen und sie als Scharlatane demaskieren, oder?


Mit Rechten reden (wie und warum - nicht ob)
#29

Der Text zeigt, wie fliessend die Grenzen sein können: einerseits wird mehr Gerechtigkeit gefordert, mehr Gesetze fĂŒr Menschen, Tiere und Umwelt, und Migranten, die Verbrechen begehen, sollen ausgewiesen werden. Dazu kann man.denken, okay, sehe ich auch so.

Aber dann die Behauptung, dass die FlĂŒchtlinge unsere Kultur, unseren Frieden und unsere Sicherheit zerstören, da zeigen sich die Vorurteile, das vergiftete Gedankengut. Viele schaffen es dann nicht mehr, zu differenzieren und denken: das stimmt doch alles.

Nein, es stimmt nicht alles, sondern nur ein (kleiner) Teil, da sehe ich die große Gefahr.


#30

Gefunden - check :white_check_mark:
fĂŒr gut befunden - nope :no_entry:
kopiert - nope :no_entry:


Was fĂŒr eine Ă€rmliche Entschuldigung.

Doch, musst Du Dir gefallen lassen, wenn Du deine Kritik derart Àusserst.

Genau das nennt man humanitÀr - Menschen vor Elend oder dem sicheren Tod retten. Wenn man dies tut, zerstört es nicht Kultur, sondern es bereichert sie und sichert Frieden.

Tja, zu kurz oder gar nicht gedacht. Denn dein Wohlstand fusst auf dem Ausbeuten der LĂ€nder der GeflĂŒchteten.

Hierzu meine volle Zustimmung. :+1:t3:

Nö, bist Du nicht wenn Du nicht willst. Aber ein Nazi, Rassist, DummschwĂ€tzer oder A
loch kannst Du trotzdem sein.

Deutschland gehört (mit oder ohne Migranten) zu den sichersten LĂ€ndern der Welt. Das ist gefĂŒhlt vielleicht anders.

Ich will nicht beschönigen, dass es in D grosse Probleme und Herausforderungen gibt, aber die GeflĂŒchteten haben da wenig mit am Hut. Dazu fand ich heute das hier:



FĂŒr alle, die nur mal eben zu diesem Beitrag hoppen: @Goldi50 ist nicht der Autor der Zitate.

+++ nicht als Moderator +++


#31

Danke Gerald, dass Du mich nicht als Autor dieses Pamplethes genannt hast.
Dieses Pamphlet kursiert derzeit in den “social mediae” der dunklen Seite.

Beachtet die Wortwahl - kann man das Demagogie nennen?
Keine aggressiven Worte!
HIer werden Ängste genĂ€hrt!

Noch einmal meine Frage, wie können wir dem Ausbreiten dieses Schlammes Einhalt gebieten?
Sie aggressiv anzugehen wird sie noch enger zusammenrĂŒcken lassen.
Die SĂŒddeutsche Zeitung hatte vor einiger Zeit einen Artikel mit dem Thema ob man mit Satire Politik machen kann.
Kann man auf die Argumente in diesem Pamphlet, die Du im einzelnen kommentierst, wirklich mit Fakten wiederlegen? Ich habe lange darĂŒber nachgedacht und mit vielen Leuten gesprochen. Ich habe, vielmehr hatte in meinem Bekanntenkreis, Sympathisanten, die sich in diesem braunen Schlamm suhlen und wohlfĂŒhlen. Argumente wurden abgetan, es steht doch alles im Internet. Also habe ich die Kontakte abgebrochen. Auch mit dem Hinweis, dass ich nicht mit Faschisten an einem Tisch sitzen will.
Aber ist das richtig. Wie will ich den Einzelnen von dieser, seiner Meinung abbringen.

Ich bin fĂŒr mich zu dem Schluß gekommen. Ich darf nicht den Einzelnen ansprechen. Ich muß diese Denkweise diffamieren und als das darstellen was sie ist. Eine archaische Denkweise. Die Kelten wĂ€ren moderne Menschen zu der heutigen Denkweise dieser Leute aus der braunen Ecke.


#32

DafĂŒr haben wir ja hier einen Austausch gegrĂŒndet:

finde ich gut. Damit erreicht man aber nur einen Teil. Und die man erreicht, sind eigentlich ohnehin auf unserer Seite. Aber es macht die Sache ertrÀglicher. Ein wenig.

Wir mĂŒssen bei der Presse einfordern, weniger ĂŒber die AfD und mehr ĂŒber die traurigen Gestalten zu berichten, die sich fĂŒr tolle Deutsche halten. Den “HĂŒtchen-Mann” vom LKA Sachsen und weitere.
Den “GrĂŒĂŸer von Rostock” mit dem Fleck im Schritt hat man gnadenlos bloßgestellt und das hat abgeschreckt. Wer die “hĂ€ssliche Fresse des Faschismus” auf der Straße zeigt, verdient kein Mitleid.

Ich denke, wir mĂŒssen Beides tun. So schwer das fĂ€llt. Aber wenn man im Umfeld Menschen hat, die abrutschen, kann man sie vielleicht halten. Aber man darf sie nicht widerstandslos in die braune Filterblase abrutschen lassen.

Irgendwelche Nazi-SchreihĂ€lse auf der Straße wĂŒrde ich nicht ansprechen. Aber wenn ich jemanden kenne, der rechtes Gedankengut Ă€ußert, gibt es Kontra. Die Möglichkeit nehme ich mir, wenn ich die GesprĂ€che abbreche.

Aber zu deiner Frage:

Ich muss mich fĂŒr nichts schĂ€men
ich bin Deutscher
meine Mutter und mein Vater sind Deutsche
wir hatten nichts mit den Greultaten von Hitler zu tun 
und verabscheuen diese Taten zutiefst


Daher mĂŒssen wir aufpassen, dass nicht neue GrĂ€ueltaten folgen. Die AfD zeigt ihre NĂ€he zu radikalen Organisationen immer offener. Sie bereiten den Boden fĂŒr einen neuen Nationalismus.

Ich lass mich nicht als Nazi diffamieren nur weil ich Deutscher bin und Kritik an unserer Politik ĂŒbe.
Ich bin stolz Deutscher zu sein
so wie die TĂŒrken stolz sind TĂŒrken zu sein
wie Italiener, Griechen, Spanier stolz sind auf Ihre Herkunft.

Neonazi ist man, wenn man denkt, man wĂ€re besser als andere. Wenn man denkt, bestimmte Menschen mĂŒssen nicht aus dem Meer gerettet werden. Wenn man nicht darĂŒber nachdenkt, wie verzweifelt man sein muss, um mit kleinen Kindern in ein Schlauchboot zu steigen und auf das Mittelmeer zu fahren.

Die FlĂŒchtlingspolitik von Frau Merkel hat nichts mehr mit humanitĂ€rer Hilfe zu tun 
sondern die Zerstörung unserer Kultur, unseres Friedens unserer Sicherheit.

Unsere Kultur ist es, Menschen in Not zu helfen. Neue EinflĂŒsse aufnehmen, neugierig sein auf das, was sie mitbringen. Wer ist so arrogant, nicht zu schĂ€tzen, was wir gewinnen können. Die Römer haben uns damals auch â€œĂŒberfallen”. Wein und Straßenbau. Gastarbeiter aus Italien, Griechenland, der TĂŒrkei haben uns ĂŒberrant? Sie haben hier die Drecksarbeit gemacht und viel mehr als Pizza, Gyros, Köfte mitgebracht.

Wie viel wĂ€re unsere Kultur wert, wenn sie von 1% traumatisierter, entwurzelter und verzweifelter KriegsflĂŒchtlinge zerstört werden könnte? Unsere Kultur ist stark und unser MitgefĂŒhl so groß wie unsere Hilfsbereitschaft. Nur 17% sind egoistische ignorante A-löcher. Das ist keine Mehrheit, aber die sind die Gefahr fĂŒr unsere Kultur.

Ich schulde Niemand etwas


Wer schuldet denn dir etwas? Woher nimmst du das Recht, Frieden zu fordern? Schuldet dir das jemand?

Ich möchte in Frieden leben

Warum wohl flĂŒchten die Menschen aus dem Krieg zu uns? Da kommen viele Menschen, die das auch wollen.

wer den Frieden in Deutschland gefÀhrdet, muss Deutschland verlassen.

Also alle AfD - WĂ€hlers?

Ich habe mein Leben lang gearbeitet und keine Lust mit Denen meine verdiente Rente zu teilen, die noch nie etwas zu unserem Sozialsystem beigetragen haben und unser System nur ausnutzen. Rente ist keine Sozialleistung sondern Geld das wir verdient und eingezahlt haben.

Nichts verstanden. Rente wird nicht angespart. Sie wird von den Zahlenden an die Alten gezahlt. Direkt von der Hand in den Mund. Je mehr Menschen einzahlen, umso mehr Rente kann man auszahlen.

Jeder der unsere Kultur respektiert und sich integriert, hier arbeiten und mit uns hier leben, mit uns und nicht parallel zu uns, unsere Gesetze achtet ist gern gesehen, ungeachtet welcher Hautfarbe und Religion.

Mal angenommen, du mĂŒsstest selber flĂŒchten. WĂ€rst du nicht froh um jedes StĂŒckchen Heimat, das du mitnehmen könntest? WĂ€re es nicht schön, wenn du Teile deiner Kultur behalten könntest?

All Jene die hier Verbrechen begehen und sich nicht integrieren, sollten sofort ausgewiesen werden. Unsere Politiker haben die Pflicht uns zu schĂŒtzen.

Das ist ohnehin schon so. Leider interessieren sich die Menschen mehr fĂŒr Fußball als fĂŒr Politik. Wenn wir den Politikers mehr auf die Finger schauen, können sie nicht mehr so viel Mist bauen. Aber dazu brauchen wir die Presse. Der muss man auch auf die Finger schauen.

Bin ich deshalb links oder rechts ?

Eine Ausweisung oder Abschiebung kommt teilweise einem Todesurteil gleich. Seenotrettung zu verhindern kommt einem Todesurteil gleich. Todesurteile sind menschenverachtend. Damit stellt man sich ĂŒber die Frage nach rechts oder links. Damit ist man nur noch ein A-loch.

Um in Deutschland wieder gut und sicher Leben zu können muss politisch ein Wandel geschehen. Wir brauchen Politiker fĂŒr Deutschland, fĂŒr mehr Gerechtigkeit
Gesetze fĂŒr Menschen, Tiere und Umwelt und nicht wie im Moment wider jeder Vernunft.

Was genau widerspricht denn der Vernunft? Die jungen MĂ€nner, die zu uns flĂŒchten, sind nicht hĂ€ufiger straffĂ€llig, als junge MĂ€nner, die einen “Arier-Test” bestehen wĂŒrden. Das ist bei denen aber schlimmer, weil sie nicht von hier sind? Das ist rassistisch.

Es gibt wichtigere Probleme. Die meisten Deutschen werden von anderen Deutschen umgebracht. Mit dem Auto. Oder mit “Sportwaffen”. Jeder Todesfall ist tragisch und muss vermieden werden. Und die meisten verhindert man mit Tempolimit und einem Verbot von “Sportwaffen”, nicht dadurch, dass man seine Menschlichkeit ablegt.

:grimacing: Entschuldigung fĂŒr die Wall of Text



#33

Nein, lieber nicht sowas sagen. Neonazi ist man, wenn man Hitler und die NSDAP toll findet. Das, so finde ich, sollte das “Neo” in “Neonazi” ausmachen. Wer rassistisch ist und gleichzeitig Hitler schon auch doof findet, ist rassistisch, aber kein*e Neonazi. Ein bisschen mĂŒssen wir schon mit der Nazikeule aufpassen. Bisschen mehr differenzieren.

Im letzten BTW-Wahlkampf kam mir auch jemand entgegen, der Flyer fĂŒr die AfD verteilt hat. Ich habe ihm gesagt, dass ich doch keine Nazis wĂ€hle! Da meinte er, das seien keine Nazis. Und vielleicht hatte er recht, zumindest was einen Teil der Leute angeht. Ich habe in dem Moment einfach schlecht gehandelt, das musste ich mir eingestehen. Der ist mir flöten gegangen mit meiner Nazikeule.


#34

Ne, ne. Da dĂŒrfen wir uns nichts vormachen lassen. (Alt-)Nazi = Verbrecher des 3. Reiches, Neonazi = Verbrecher von heute.

Nazi steht ja fĂŒr Nationalismus, etc: https://de.wikipedia.org/wiki/Neonazismus

Da die AfD bestimmte Privilegien nur “Volksdeutschen” zugestehen möchte, sind sie nationalistisch, also Nazis.

Daher muss man mit Rechten reden: Diese Dinge sollte man schon klar stellen.


#35

Aus deinem Link:

Neonazismus (altgriechisch ÎœÎ­ÎżÏ‚ nĂ©os ‚neu‘, ‚jung‘ und Nazismus)[1] ist die Wiederaufnahme nationalsozialistischen Gedankenguts nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende der NS-Diktatur.

Spricht jetzt eher fĂŒr meine Deutung als fĂŒr deine. Die “Wiederaufnahme nationalsozialistischen Gedankenguts”. “Nationalsozialismus” ist, soweit ich weiß, die Bezeichnung der deutschen Form des Faschismus unter Hitler und der NSDAP.

Edit: Wir betreiben gerade Wortklauberei, glaube ich. Aber könnte dennoch wichtig bei der Argumentation sein.

Edit2:

Ich sehe außerdem einen Unterschied zwischen Nationalist*innen und (Neo)Nazis. Daher ist, so finde ich, die AbkĂŒrzung von “Nationalist*innen” zu “Nazis” unzutreffend.


#36

Entschuldigt meinen Hinweis auf die Literatur. Aber da wÀren wir wieder bei dem Thema Kultur und Bidung.
Wer kennt die Tragikkömodie von Max Frisch Biedermann und die Brandstifter (Klasse 8 - 10)?

Ein Hinweis zum Inhalt: Das StĂŒck ist die Geschichte des BĂŒrgers Gottlieb Biedermann, der die Brandstifter in sein Haus einlĂ€dt, um von ihnen verschont zu werden. Es entlarvt prĂ€zise eines Geisteshaltung, die der Technik des TotalitĂ€ren zum Erfolg verhilft. Biedermann und die Brandstifter - eine politische Parabel, die ihre kritische Kraft nicht aus der Entlarvung der LĂŒge bezieht, sondern aus der Inszenierung der biedermĂ€nnischen Wehrlosigkeit gegenĂŒber Verbrechern, die von Anfang an sagen, was sie wirklich wollen.
Diese LektĂŒre haben wir noch in der Schule durchgenommen. Meine Abschlußarbeit in der Realschule hatte den Nationalsozialismus zum Thema. Wird das heute ĂŒberhaupt noch in der Schule behandelt, ausfĂŒhrlich, oder nur am Rande gestreift?

Wir wissen, was dieser braune Sumpf wirklich will. Entlarven wir sie als Brandstifter.
ErgÀnzung: Sagen wir was wir wollen!!!


#37

Eine breite Kooperation gegen Rechts?

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/aufstehen-gegen-rechts-kooperation-der-demokrat-innen/24981


#38

Sehr unaufgeregt und klar "geantwortet " . Wen erreicht man so?
MitlÀufer?
Echte “Rechte”?
Mitlesende schweigende Masse?

Am ehesten die letzteren die ersten beiden sind mE voll im Verteidigungsmodus und werden evtl noch nicht mal lesen, was geantwortet wurde.
Womit ich manches Mal verblĂŒffend “erfolgreich h” bin und sich schon einige gute “Geschreibe” im Netz entwickelt haben, ist, wenn ich voll direkt frage, was den/die Poster*in so so wĂŒtend macht und wer so gemein und verletzend war, dass er/Sie
 so verbittert und ohne MitgefĂŒhl zu sein scheint. Meist schicke ich noch Liebe GrĂŒĂŸe und den Wunsch etwas zum Freuen zu finden oder so, mit ein paar Herzen.
Das meine ich echt ehrlich; es tut mir wirklich weh Menschen so zerfressen zu sehen.
Manchmal kommt auf sowas auch HĂ€me und ad Personam, oder nichts mehr. Manchmal aber auch die Nachfrage, ob ich das echt so meine, unbekannterweise. Da kann man dann gut anknĂŒpfen.
Man muss sich halt verletzlich machen können


Counterspeech kann man auch lernen, ich glaube ich bin da kein gutes Beispiel fĂŒr :wink:

https://no-hate-speech.de/de/leichte-sprache/


#39

Da die Reaktionen auf den von Goldi eingestellten Text hier eher einem immer wiederkehrendem Muster folgt wĂŒrde ich gerne einmal das ganze aus einer anderen Sichtweise angehen.

Wenn man den Text runterbricht auf die einfachste Ebene (und dabei die "zweifelhaften" Aussagen erst mal nicht berĂŒcksichtigt) so Ă€ußert sich hier ein Mensch der frustriert ist. Frustriert weil er spĂŒrt: irgendwas stimmt nicht. (Was genau, da will ich nicht weiter drauf eingehen, das wissen hier alle sonst wĂ€ren wir nicht da)

Prinzipiell ist das der gleiche Frust der auch die Menschen hier zusammengefĂŒhrt hat.

Durch die "zweifelhaften" Passagen jedoch wird es deutlicher wer hier spricht bzw. wer hier angesprochen werden soll. Menschen die (aus welchen GrĂŒnden auch immer) nicht weiter denken wollen oder können als bis zur Ihrer HaustĂŒr.

Warum aber schaffen es die braunblauen scheinbar mĂŒhelos hier zu „fischen“ wĂ€hrend sich, sagen wir mal, „progressive Intellektuelle“ dabei so schwer tun?

Bei den braunblauen bekommt man gesagt:

Ja du hast Recht! Was du machst ist richtig! Du bist ein guter, braver Mensch! Komm fahr ab auf deine Wut, das befreit dich!
Ergo hört er dies heraus: Du bist ein klasse Typ, wir kĂŒmmern uns um dich!

Beim "progressiven Intellektuellen", (mit seinem fast schon manischen Drang nach politischer und moralischer Unfehlbarkeit der erst einmal alles andere unterworfen wird) fĂŒhlt er sich eher wie in einer Erziehungsanstalt:
Das ist falsch und das ist schlecht und das macht man nicht und das sagt man nicht

(Wobei das nur der Teil ist den dieser Mensch auch wirklich versteht, da mind. 50% was hier so steht auch in Chinesisch stehen könnte, dieser Mensch spricht und versteht einfach kein „Intellektuell“.)
Ergo hört er dies heraus: Du bist ein schlechter Mensch, du musst dich erst Ă€ndern, dann kĂŒmmern wir uns auch um dich.

Wo wird sich dieser Mensch wohl mehr angezogen fĂŒhlen?

Beides ist weder gÀnzlich richtig noch gÀnzlich falsch, worauf ich hinaus will ist folgendes:
Versucht doch mal zuerst die Menschen einzusammeln und erst wenn sich sowas wie "Bewegungsdynamik" entwickelt, dann erst auf die "Erziehungschiene" wechseln, auch weil dann schon ein gewisses Anfangsvertrauen aufgebaut ist.

In jedem von uns steckt ein Fremdenfeind, das bekommen wir schon von klein auf beigebracht.
In jedem Hetero-Mann steckt auch ein Sexist, auch in denen die es unter Kontrolle haben.
Jeder benutzt irgendwann mal unbewusst "zweifelhafte" Redewendungen, usw. weil wir es irgendwann einmal gelernt haben.
Usw. usw. Das ist so, Punkt.
Deswegen ist man per se noch kein schlechter Mensch.

Perfektion ist kein Ziel!!! Zumindest was die Menschen betrifft.
Wenn ich sage: Ich bin ĂŒber jeden Zweifel erhaben, dann glaubt mir das keiner.
Wenn ich aber sage: Ich habe noch einige Sachen in mir die nicht toll sind, ich versuche aber jederzeit das zu hinterfragen und zu verbessern, dann bin ich doch sofort glaubwĂŒrdiger und komme besser in GesprĂ€che.

Ende vom Lied:
Erst einmal sammeln: und zwar aus allen Schichten, allen Richtungen, allen Geschlechtern, Religionen usw.

Ziele: Wege aus dem Dilemma xxxxxxxx, mit allen, fĂŒr alle.
(Mir ist durchaus bewusst das „mit allen, fĂŒr alle“ nur ein Traum ist)

Deswegen notwendiges GrundgerĂŒst:
Gegen Nationalismus, Grenzen, Feindbildung, Kriege, Raubtierkapitalismus mit allen seinen Auswirkungen, 

FĂŒr mehr :heart:, Miteinander, Nachhaltigkeit, Gemeinwohl 


Dann kommt die „Erziehungsphase“ von ganz alleine oder ist wesentlich einfacher sowohl fĂŒr die „Lehrer“ als auch die „SchĂŒler“.

Als Beispiel:
Hier ist schon öfter die "friedliche Revolution" 1989 in der DDR thematisiert worden.

Was aber scheinbar gern ĂŒbersehen wird:
Hier kĂ€mpften die Feministin neben dem Sexisten, der Homophobe neben dem Homosexuellen, der Rassist neben dem weltoffenen vielfĂ€ltigen zusammen fĂŒr ein Ziel.
(Leider ist es hier versĂ€umt worden aus diesem GrundgerĂŒst etwas wirklich "Gutes" zu entwickeln, ist aber eine andere Geschichte.)


Mit Rechten reden (wie und warum - nicht ob)
#40

in
https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/schatzkammer-der-bildung-teile-deine-lieblings-artikel-buecher-ausstellungen-kulturveranstaltungen-dokumentationen-vortraege-und-kurse-2/20631/37
Hinweis auf eine Àusserst interessante Analyse der Lage.