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Anerkennung und Förderung von E-Sport auf nationaler Ebene


#1

Aufruf: Ich suche Experte/innen und Pr√ľfer/innen
Kontaktart: Kommentar unter Beitrag oder persönliche Nachricht
Inhaltliche Diskussion erw√ľnscht?: Ja
Eine Initiative von: @davpol @Jojo @JoergRupp
Bearbeitungsstatus: Entwurf
Redaktionsschluss: 30.10.17

Einleitung:
Der Begriff E-Sport bezeichnet den sportlichen Wettkampf zwischen Menschen mit Hilfe von Computerspielen. In der Regel wird der Wettkampf mit Hilfe des Mehrspielermodus eines Computerspiels ausgetragen. Die Regeln des Wettkampfes werden durch die Software (Computerspiel) und externe Wettkampfbestimmungen, wie dem Reglement des Wettkampfveranstalters, vorgegeben. E-Sport wird sowohl auf PCs als auch auf Spielkonsolen betrieben. Die meisten Computerspiele werden entweder als Individualsport oder Mannschaftssport betrieben.

Neben der Beherrschung des eigentlichen Computerspiels ben√∂tigen die Spieler verschiedene motorische und geistige F√§higkeiten, um im Wettkampf erfolgreich zu sein. Motorisch sind f√ľr den Spieler vor allem Hand-Augen-Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit und Durchhalteverm√∂gen von Bedeutung. R√§umliches Orientierungsverm√∂gen, Spiel√ľbersicht, Spielverst√§ndnis, taktische Ausrichtung, vorausschauendes und laterales Denken z√§hlen zu den geistigen Anforderungen.

Problembeschreibung:
E-Sport wird derzeit nur in wenigen L√§ndern (z. B. USA, Schweden, Brasilien, China, Frankreich, Russland, S√ľdkorea) von den etablierten Sportverb√§nden als Sportart anerkannt. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) stuft E-Sport nicht als Sportart ein. Dies liegt unter anderem an der teilweise sehr kritischen und konservativen Einstellung der deutschen Bev√∂lkerung dem E-Sport gegen√ľber.
Diese negative Haltung richtet sich aber nicht direkt gegen E-Sport, sondern allgemein gegen Computerspiele. Die Medien zeichnen gerne das stereotype Bild eines aggressiven, einsamen, √ľbergewichtigen Computerspielers mit Hang zum Amoklauf. Da es auch dem DOSB an Akzeptanz und Toleranz gegen√ľber dieser modernen Kulturbewegung mangelt, f√§llt es den E-Sportlern schwer, sich f√ľr ihre Ziele in Deutschland durchzusetzen, weil sie kaum Unterst√ľtzung in unserer Gesellschaft bekommen.
Dennoch sind neben renommierten internationalen Vereinen des Fu√üballs wie Galatasaray Istanbul, Paris Saint-Germain oder Manchester City auch Bundesligavereine wie Schalke 04 und 1. FC N√ľrnberg mit eigenen E-Sport-Teams im Einsatz.

Zwar ist der E-Sport mit einem weltweiten Umsatz von derzeit 700 Millionen US-Dollar im Vergleich zur gesamten Computerspielbranche, die im vergangenen Jahr 110 Milliarden US-Dollar umgesetzt hat, noch recht √ľberschaubar. Die Wachstumsprognosen versprechen allerdings eine rasante Entwicklung: Bis 2020 wird mit E-Sport ein weltweiter Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar erwartet. Darin ist alles enthalten, was mit der Organisation und Ausrichtung von Turnieren zu tun hat: Ticketverk√§ufe, Sponsoring, Merchandising oder der Verkauf von Medienrechten.

Auch in Deutschland wird der E-Sport-Markt einer aktuellen Deloitte-Studie zufolge enorm wachsen. Demnach soll sich bis 2020 der E-Sport-Umsatz von derzeit 50 Millionen auf etwa 130 Millionen Euro mehr als verdoppeln - und damit die Basketball-Bundesliga, die Deutsche Eishockey Liga und die Handball-Bundesliga eingeholt beziehungsweise √ľberholt haben.

Eine Vielzahl zentraler Gr√ľnde und Vorteile spricht somit f√ľr die Anerkennung und F√∂rderung des E-Sports:

  1. Die Diskriminierung von E-Sportvereinen/verb√§nden gegen√ľber klassischen Sportvereinen/verb√§nden wird beendet.

  2. Die rechtliche und finanzielle Gleichstellung und -behandlung gleichartiger Organisationen wird umgesetzt.

  3. Das mit der Anerkennung und Förderung einhergehende Wachstum dieses Dienstleistungszweigs schafft vielfältige Arbeitsplätze, Investitionen und Steuereinnahmen.

  4. Die Stigmatisierung von E-Sportlern wird beendet und ihnen vielfältige kreative Entfaltungsmöglichkeiten gegeben.

  5. Die Teilnahme am E-Sport hat vielf√§ltige positive Einfl√ľsse auf die motorischen und geistigen F√§higkeiten der Spieler (s. Einleitung).

  6. Durch rechtliche Anerkennung und F√∂rderung hat der Staat bessere Kontroll- und Interventionsm√∂glichkeiten im Bereich des E-Sport-Sektors und kann etwaigen negativen Entwicklungen fr√ľhzeitig entgegenwirken.

Forderungen

  1. Wir setzen uns ein f√ľr die Anerkennung von E-Sport als Sportart auf nationaler Ebene. Dies bedeutet f√ľr uns auch die Aufnahme von elektronischem Sport in ¬ß 52 Abgabenordnung (Gemeinn√ľtzige Zwecke), womit E-Sport-Vereine anderen Sportvereinen gleichgestellt sind.

  2. Wir unterst√ľtzen eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema E-Sport ohne Vorurteile (Stichwort Killerspiele) und eine verst√§rkte Aufkl√§rung an Schulen und in der √Ėffentlichkeit √ľber Gefahren von Computerspielen, jedoch auch √ľber Strukturen, M√∂glichkeiten und Chancen von Computerspielen/E-Sport.

  3. Wir fordern f√ľr den E-Sport die Anerkennung und F√∂rderung der ehrenamtlichen Arbeit, beispielsweise als Trainer oder Medienp√§dagogen, sowie die Schaffung eines Kompetenzzentrums/einer Anlaufstelle E-Sport als Ansprechpartner f√ľr √∂ffentliche Institutionen, den Bildungssektor und Akteure des E-Sports. Diese dient nicht nur, um eine zentrale Anlaufstelle f√ľr Fragen der Gesellschaft zu sein, sondern auch, um die Beteiligten zu vernetzen, so dass sich eine √§hnlich professionelle Spielkultur ausbilden kann, wie dies in anderen Sportarten der Fall ist.

  4. Wir unterst√ľtzen die F√∂rderung der wissenschaftlichen Arbeit √ľber Computerspiele und E-Sport als Sport, um den Sport auf angemessene Weise weiterentwickeln zu k√∂nnen, sowie die F√∂rderung der Ausbildung von ehrenamtlichen Trainern im E-Sport.

Kosten
Der Bund f√∂rderte im Jahr 2016 ingesamt 55 nationale Sportverb√§nde mit einer Gesamtsumme in H√∂he von knapp 63 Millionen Euro. Der eSport Verband Deutschland (ESVD) w√ľrde als zust√§ndiger nationaler Dachverband anfangs mutma√ülich eine F√∂rderung in H√∂he von einigen zehn- bis hunderttausend Euro erhalten.
Dem stehen jedoch Steuereinnahmen in unbekannter H√∂he durch den Aufbau eines neuen Dienstleistungszweigs gegen√ľber.

Quellen





https://www.piratenpartei.de/mission/wahl-und-grundsatzprogramme/wahlprogramm-btw2017/kunst-und-kultur/
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2016/sport-foerderung-spitzensportverbaende-2016.pdf?__blob=publicationFile&v=1


#2

bin gerne dabei …


#3

Hmmm‚Ķ generell finde ich, da¬īderart Vereine auch die Gemeinn√ľtzigkeit und M√∂glichkeiten zur √∂ffentlichen F√∂rderung zugestanden werden sollten.

Probleme habe ich allerdings damit, da√ü auf ‚ÄúE-Sport‚ÄĚ zu beschr√§nken, weil i9ch bef√ľrchte, da√ü damit das Tor f√ľr Ausw√ľchse des analogen Leistungssports ge√∂ffnet werden.


#4

Das ist ein gut recherchierter, informativer Eingangspost :slightly_smiling_face:
Was ich jedoch vermisse sind Argumente, weshalb genau eSport f√∂rderungsw√ľrdig ist.
Das d√ľrfte vielen nicht per se einleuchten, die Haltung gegen√ľber der Szene ist ja wie ihr beschrieben habt eher konservativ/skeptisch.

K√∂nnt ihr pr√§zise ein paar Argumente liefern, weshalb eSport f√∂rderungsw√ľrdig ist? :slight_smile:


#5

Kurz Artikel ergoogelt:

Der Begriff Sport ist hier nicht fehl am Platz: W√§hrend einem Spiel kann es vorkommen, dass ein Profi bis zu 600 Tasten- und Mausanschl√§ge pro Minute ausf√ľhrt. Bricht man das herunter sind das zehn Aktionen pro Sekunde, f√ľr einen normalen Menschen ist das eine nicht erreichbare Summe. Wie beim Leistungssport erfordert es viel √úbung um dieses Level zu erreichen.

http://www.redaktionzukunft.de/auch-zocken-ist-ein-sport


#6

Auf jeden Fall ist das Leistungssport… in der Spitze.

Ich w√ľrde die F√∂rderung aber gerne ausweiten‚Ķ

Ich komme aus dem Bereich der Rollenspieler und da sieht es in der Spitze √§hnlich aus - nur ein anderes Genre, welches ich nicht schlechter behandeln w√ľrde.

Generell kommen Rollenspiele aus der Psychologie bis sie im analogen Bereich Einzug √ľber D&D und DSA in die Spi8elwe√∂t gehalten haben.
Mit Computern wurden sie zu virtuellen Spielen und erst durch W-Lan Partys und Tourniere zum ‚ÄúSport‚ÄĚ.
Anbieter wie Staen im Internet haben es zu einem Massen"sport" gemacht.

Geblieben sind jedoch die dinge, die diese Spiele fördern: Kommunikation und die Fähigkeit der Problemlösungen im Team - das sollte auch gefördert werden und da eher auch im analogen Bereich derart Soziale Bereiche dem analogen Sport gleich gesetzt werden.


#7

@davpol

Ich bin dagegen und zwar aus einem ‚Äúeinfachen‚ÄĚ Grund: Wir haben verschiedene Sinne, die uns durchs Leben f√ľhren. Das ist allgemein bekannt. Je mehr Sinne ausfallen, desto schwieriger wird es uns, uns ‚Äúrundum‚ÄĚ wohlzuf√ľhlen.

Ich kann dir hier nur optisch begegnen, indem ich deine W√∂rter lese und sie verarbeite. H√§tte ich noch andere Wahrnehmungen zur Verf√ľgung, dann w√§re es mir leichter dich zu verstehen und entsprechend zu antworten ‚Ķ Lange Rede kurzer Sinn: Jedes Spiel, das ‚Äúin freier Wildbahn‚ÄĚ geschieht, wo Menschen sich mit allen Sinnen wahrnehmen, ist unserer Gesundheit dienlich. Die digitale Welt l√§sst uns verk√ľmmern.- Ich mach dazu ein Diskussionsthema auf.

‚ÄěMan wird auch finden [‚Ķ], dass der Verstand am besten gedeiht, wenn er in einer gefestigten emotionellen Grundlage wurzelt.‚Äú
Neil Postman: ‚ÄěWir am√ľsieren uns zu Tode‚Äú


#8

Exakt solche Argumente meinte ich, die k√∂nntet ihr vielleicht besonders hervorheben um so bei den Skeptikern mehr Land zu gewinnen. Die Gleichung eSport = Sport = f√∂rderungsw√ľrdig greift ein wenig zu kurz wie ich finde.
Der Artikel von @JoergRupp nennt ja mit Schießen selbst eine Sportart, bei der man sich ernsthaft fragen kann, ob man das extra fördern soll oder nicht.

Zumal das Argument von Raimar, es findet schon genug gesellschaftliches Miteinander digital statt, weit verbreitet ist und schwer wiegt.


#9

Also von mir aus könnt Ihr spielen, was Ihr wollt. Von mir aus könnt Ihr das auch Sport nennen. Vielleicht gibt es auch wirklich Aspekte, die die Bezeichnung Sport rechtfertigen.

Aber was m√∂chtest Du dar√ľber hinaus erreichen, wenn Du die Zukunft der kommerziellen Erfolge beschreibst. Fu√üball, Handball, Basketball ‚Ķ ja alles Sport. Dies zieht aber keine automatische Bewunderung oder gar Gemeinn√ľtzigkeit nach sich.

Wenn also fast alle Fu√üball-Bundesligisten sich mittlerweile kommerzielle E-Sport-Einheiten halten, ist das eher Gesch√§ftemacherei als Gemeinn√ľtzigkeit.

Gemeinn√ľtzigkeit und besondere gesellschaftliche Anerkennung ergeben sich dann, wenn z.B. Institutionen diese Spielform nutzen, um mit Behinderten zu arbeiten oder Lernschwierigkeiten, psychische Probleme oder √§hnliches abzubauen.

Also, was ist Deine politische Forderung?


#10

Dem kann ich ganz klar entgehen halten, da√ü auch das tempor√§re Verlassen der Realit√§t f√ľr den Menschen Wichtig ist, um im Gleichgewicht zu bleiben.

Wem das nicht möglich ist, die Reale und die Virtuelle Welt bei bedarf zu wechseln, der läuft Gefahr sich in Pseudorealen Welten wiederzufinden und verfällt irgendwelchen diffusen Verschwörungstheorien als Dogma.

In so fern finde ich es sehr wichtig, daß bereits Kinder genau diesen unterschi8ed auch spielend erlernen, denn niemand sagt, sie sollen nur noch vor dem Rechner hängen.


#11

Aber damit fängt es an.

Das f√ľr die steuerrechtliche F√∂rderungsw√ľrdigkeit entscheidende Kriterium ist nach derzeitiger Rechtsprechung die Eignung zur k√∂rperlichen Ert√ľchtigung.


#12

4 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Nebendiskussion Anerkennung und Förderung von E-Sport


#14

@toobi

Du hast meine Aussage falsch wiedergegeben.


#15

Ui, das war keine Absicht :slight_smile:

Kannst du das nochmal n√§her auf√ľhren?


#17

Könnten unterschiedliche Definitionen der Verbandsziele ein weiterer Grund sein? Der DOSB scheint viel Wert auf körperliche Betätigung zu legen:

Die Aus√ľbung der Sportart muss eine eigene, sportartbestimmende motorische Aktivit√§t eines jeden zum Ziel haben, der sie betreibt. Diese eigenmotorische Aktivit√§t liegt insbesondere nicht vor bei Denkspielen, Bastel- und Modellbaut√§tigkeit, Zucht von Tieren, Dressur von Tieren ohne Einbeziehung der Bewegung des Menschen und Bew√§ltigung technischen Ger√§tes ohne Einbeziehung der Bewegung des Menschen.

Definition ‚ÄėWas ist Sport?‚Äô auf der DOSB Website

Die ausgeschlossenen Disziplinen erfordern wahrscheinlich mehr k√∂rperlichen Einsatz als viele E-Sportarten (allerdings ist auch der Deutsche Schachbund im DOSB vertreten, siehe Wikipedia s.v. ‚ÄėDeutscher Olympischer Sportbund‚Äô).

K√∂nnte in Deutschland vielleicht ein anderer Verband geeigneter sein, Anerkennung der Gemeinn√ľtzigkeit zu erreichen?


#18

Ich nehme an, dass es unbestritten ist, dass von Videospielen, sozialen Netzwerken und anderen digitalen Erlebniswelten eine Bedrohung f√ľr Kinder und Jugendliche (und Erwachsene) ausgeht. Das ist aber auch bei einigen anerkannten Sportarten der Fall (siehe Schie√üsport, Fechten, Motorsport etc.).

F√ľr die Frage der Anerkennung ist doch aber entscheidend, ob es sinnvoll ist, das Spiel am Computer zu kultivieren. Gerade bei der Jugendarbeit w√§re es denkbar, dass spielen im Verein besser ist, als die Spielenden damit allein zu lassen. Vereine m√ľssten dann aber auch Ma√ünahmen vermitteln, gesundheitliche Sch√§den zu vermeiden.


#20

Das ist die Lösung: der menschliche Android, die Verbringung der digitalen Welt in das analoge Leben.
Wozu vor der Tastatur sitzen, wenn ich selbst Teil des Spiels sein Kann?

Blade Runner 2049 sehen und verstehen!


#21

Die Diskussionen f√ľhren vom.Thema weg. Wir haben ja drei Leute f√ľr die INI und werden am besten hier nicht weiterarbeiten.


#22

Hmm‚Ķ Schwierig. Ich bin Teil der League Of Legends Community seit √ľber 4 Jahren und verfolge auch derzeit die laufenden Weltmeisterschaften. Ich finde allerdings eine solche Entwicklung gef√§hrlich, weil es Anreize schafft, diesen ‚ÄúSport‚ÄĚ beruflich auszuf√ľhren.

Ein Mitglied von dem Zocker-Clan eines Freundes hat dieses Jahr Abitur gemacht. Nach dem Abschluss seines Abiturs hat er eine Bewerbung bei Riot (dem Betreiber von League Of Legends) als Moderator eingeschickt. Weiter hat er sich nicht um seine Zukunft gek√ľmmert, jetzt sitzt er zu Hause, zockt und wartet auf eine Antwort. Wenn es nicht klappt, sucht er sich einen Job. Irgendwann. Ausbildung / FSJ / Studium hat er sich gar nicht mit besch√§ftigt, weil er sein Hobby unbedingt zum Beruf machen will (er ist vom Ranking her Diamant 1, das entspricht etwa die Top 0,02% der Spieler in Europa).

Aber ehrlich gesagt, bin ich auch allgemein gegen die Förderung des Sportes als Beruf, weil das außer der Unterhaltung der einfachen Bevölkerung (meine Meinung) keinen sinnvollen Nutzen hat.


#23

Ja bzw vielleicht kann man den Teil, der nur gegen Computer geht auch als Block auslagern.

Das gehzt wirklich komplett am Thema vorbei.

@Admins