Änderung der Ini "Verbot des Einsatzes von Glyphosat"

Zur weiteren Information dient dieser Artikel aus brandeins.

Das Thema erschwingliche Lebensmittel für Jeden ist ähnlich gelagert wie das Thema bezahlbarer Wohnraum.
Ich möchte auf den großen Zusammenhang in unserem derzeitigen Wirtschaftssystem hinweisen. Wenige Monopolisten bestimmen den Preis. Wachstum wird als heilige Pflicht unserer Wirtschaftspolitik angesehen. Diese Fehlentwicklungen gerade in der Milchindustrie, haben den Ursprung in den Milchquoten der sechziger und siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Meine Großeltern und meine Schwiegereltern betrieben Landwirtschaft im kleinen Rahmen. Beide sahen sich auch als Naturbewahrer.
Hier sollte der Ansatz für eine dem Allgemeinwohl verpflichtete Landwirtschaftspolitik sein.
Das beste Beispiel für eine fehlgeleitete und unsinnige Politik die Landwirtschaft als Agrarindustrie zu sehen. Was nützt es, wenn die Agrarindustrie die Umwelt belastet oder zerstört um für sich Erträge zu erwirtschaften, die nicht der Landwirtschaft zu Gute kommen, sondern bei Finanzinvestoren landen. Wir dürfen dann die verursachten Schäden wieder mit Steuermitteln beseitigen.
Streng nach der Handlungsmaxime, Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. Wenn ich lese, dass 50% der Milchproduktion ausgeführt wird und dadurch in unserem Land die Biodiversität leidet, muß ich an dem Verstand unserer Politiker und Politikerinnen zweifeln.
Wer denkt noch umfassend und nachhaltig.
Als Beispiel hierzu: https://www.br.de/mediathek/video/axt-statt-artenschutz-fraenkische-streuobstwiesen-in-gefahr-av:5ccb70d1014ac500138178e1
Genauso absurd ist es, dass landwirtschaftliche Flächen, Flächen für die benötigten Nahrungsmittel, zu Flächen zur Rohmasse für die Biogasproduktion verkommen.
Diese Aspekte sollten meines Erachtens in unserer Initiative angesprochen werden.

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Steuerverschwendung durch Notwendigkeit der Antragstellung?

Das Gutachten sei von seinen eigenen Mitarbeitern erstellt worden, bestätigte das Bundesinstitut außerdem. Es wird sich deshalb möglicher Weise auch der Frage stellen müssen, ob die Verarbeitung so vieler Antragstellerdaten einschließlich der dadurch entstehenden Kosten aus Steuergeldern, von denen bereits die Verfasser bezahlt wurden, überhaupt noch verhältnismäßig ist.

Da kann man nur noch den Kopffschütteln. Nein, weitere Anträge stellen.

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Man kann wieder Initiativen einreichen. @SimonFilser @Ulrik @BuergerJochen

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An diesen Beitrag von @Ulrik erinnerte ich mich, als ich heute das hier las:

Es ist im Prinzip eine Bestätigung dessen, was @Ulrik hier schrieb und bedeutet: Vorsicht bei Einordnungen in Schwarz oder Weiß. Eine solche Entscheidung sollte erst nach eingehender Prüfung und Berücksichtigung der vielen Graustufen dazwischen getroffen werden, erst recht, wenn selbst Experten/Wissenschaftler zu unterschiedlichen Erkenntnissen kommen - oftmals je nachdem, von wem ihre Studien in Auftrag gegeben wurden. Nach dem Lesen des Artikels scheint mir Glyphosat jedenfalls keine Medaille mit nur zwei, sondern sehr vielen Seiten zu sein, wobei vielleicht die Art des Einsatzes der entscheidende Faktor ist.

Was ist eigentlich aus den im thread diskutierten Inis geworden bzw. sind sie in einer zusammengeführt worden? Habe momentan leider nicht die Zeit, danach zu suchen.

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Es ist doch eigentlich relativ einfach zu lösen, das ist genauso wie bei 5g man muss erst überprüfen ob es schädlich ist aber man darf es nicht überprüfen ob es schädlich ist denn da die Vermutung da ist dass es schädlich ist sind jegliches Studien in Deutschland zum Thema verboten und genau an dieser Stelle sag ich mir erst muss mir jemand beweisen dass es nicht schädlich ist bevor es erlaubt werden darf.

Bitte was? Wer hat das verboten und wo steht es? Oder ist das nur Bauchgefühl?

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Hier die Stellungnahme des BFR.
keine-krebsrisiken-verheimlicht-saemtliche-fachlichen-schlussfolgerungen-des-bfr-zu-glyphosat-sind-seit-jahren-oeffentlich-zugaenglich.pdf (41,6 KB)
Den eigentlichen PDF-Viewer der Bewertung ist nur zum persönlichen Gebrauch zugelassen. Ich darf es nicht hier einstellen.
Kollateralschaden.pdf (102,4 KB)

Das ist ein ethisches Problem.

Mai Thi Nguyen-Kim hat es hier am Beispiel Handystrahlung erklärt…

Wenn du nicht alles sehen möchtest dann schau ab Minute 5.