29 jähriger fährt mit Auto in Rosenmontagsumzug

… in Volkmarsen. 20 Km von Kassel weg.
30 Menschen wurden verletzt, auch viele Kinder. Daraufhin wurden alle Rosenmontag- Umzüge in Hessen abgebrochen. Offensichtlich war der Fahrer stark alkoholisiert. Es traf Menschen aller Couleur. Es war wahrscheinlich kein Anschlag.

Einer Bekannter von mir arbeitet ehrenamtlich im Karneval, in Volkmarsen. Ich habe auch Verwandte in Volkmarsen. Ich habe aber noch keine Infos.

Aktuelle Meldung dazu:
„Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer im nordhessischen Volkmarsen vorsätzlich in den Rosenmontagszug gefahren ist. Das teilte ein Polizeisprecher mit. Hinweise auf eine politisch motivierte Straftat lagen aber nicht vor.“
Die ganze Meldung gibt’s hier auf Microsoft News
Ich find es komisch. In so einen Umzug mit Absicht reinfahren ist ein Anschlag auf das Leben von Menschen. Auch wenn es nicht politisch motiviert war (weiß ja noch keiner so genau) ist es furchtbar.

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Man hofft ja immer in solchen Fällen, dass es die eigene Sippe und den eigenen Bekanntenkreis nicht erwischt hat, Jedoch haben die Opfer von Vplkmarsen Mitmenschen, die ihnen besonders nahestehen. Wir hatten mal von unserer Kirchengemeinde aus 2016 die Stadt Warburg besucht, die ganz in der Nähe liegt. Ebenso wie Arolsen, wo wir auf der Rücktour Station machten.

Wie es im Einzelnen dazu kommen konnte, wird wohl noch zu klären sein. Ich gehe aber mal davon aus, dass die Polizei vor Ort einen besseren Überblick hat, als z. B. wir aus der Ferne einschätzen können.

Man kann den unmittelbar Betroffenen nur baldige und vollständige Genesung wünschen. Der zweite Wunsch betrifft die konsequente Aufarbeitung dieses schlimmen Falles. In Berlin waren im vorigen Jahr in einer ähnlichen Situation vier Tote zu beklagen. Allem Anschein nach war das ein durch einen krankheitsbedingten Ausfall verursachter Unfall.

Dieser hätte durch geeignete Auflagen in seinen Folgen gemindert werden können, etwa durch eine Begrenzung der Masse oder der Leistung des Fahrzeugs sowie eine automatische Geschwindigkeitsbegrenzung.

Was also auch immer die weiteren Untersuchungen ergeben - ohne ernsthafte Konsequenten kann es im jüngsten Fall nicht abgehen.