2. Salon 2019: Unternehmerisches Handeln und Gemeinwohl

Leider sehr kurzfristige Info:
morgen, 5.9., Handelskammer Hamburg:

Ich werde versuche dort zu sein;
mich interessiert der Kontakt zu
www.ecogood.org/de/hamburg

https://www.ecogood.org/de/hamburg/termine-regional/2-salon-2019-unternehmerisches-handeln-und-gemeinwohl/

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Das klingt sehr spannend! Wie war es denn?

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Hi @Anne-K
der Merkur-Saal der Handelskammer (HK) war mit schätzungsweise 100 ZuhörerInnen nahezu restlos besetzt … und auch gut betucht, will sagen:
wir waren eben in der Hamburger Handelskammer, wo es offensichtlich Interesse am Thema gibt.

Der Spannungsbogen der rund zweistündigen Podiumsdiskussion wurde durch eine präzise und profunde Moderation des „Beraters für Markenstrategie und GWÖ-Aktiven“ (so lt. hand-out) Raphael Hüning aufrecht erhalten; eine rund 15-minütige Fragerunde eröffnete die Diskussion mit dem Auditorium, die dann bei Brezel und Getränken fortgesetzt werden konnte.

Die von HK und der GWÖ-Gruppe Hamburg durchgeführte Veranstaltung war insofern angenehm, weil sie sagen wir ideologiefrei war. Fragen, Anmerkungen und Probleme wurden klar und fachlich besprochen; aus Unternehmer*innensicht (ja: auch Innensicht :wink: ) und aus Sicht der Beratungsansätze, die vom Netzwerk den Unternehmen angeboten werden.
Es war eine Diskussion im besten Sinne „think global, act local“ (R.Buckminster Fuller).

Es wurden die Mühen der Ebene besprochen. Felbers Veröffentlichungen sind das Eine, die Spitze sozusagen. Die Aufmerksamkeit, die Multiplikation der Inhalte & Möglichkeiten, das Anbieten von Beratung, Info & schliesslich die konkrete womanPower für die GWÖ-Bilanzierung vor Ort sind dann diese Ebene …
(Stichwort: Eine GWĂ–-Bilanz sei nicht mal eben so nebenbei zu machen; ist auch nicht die Intention, denn es geht auch um die Implementierung diesen alternativen Modells im gesamten Unternehmen und nicht nur in der FĂĽhrungsebene)

Eine grob hier so genannte Anerkennung (Stichwort SteuervergĂĽnstigung fĂĽr GWĂ–-bilanzierte Unternehmen) ist in D noch nicht in Sicht.
Ă–sterreich sei da schon weiter, in Form von Privilegierung bei der Auftragsvergabe durch die Ă–ffentliche Hand.

Beachtenswert hinsichtlich dieses Befunds finde ich: als Bewegung und Netzwerk arbeiten die GWĂ–s beharrlich weiter, mit einer zuversichtlichen Haltung bezĂĽglich der sukzessiven Druchdringung in der Gesellschaft .

Konkrete politische Forderungen gab es während der Podiumsdiskussion nicht.
Ich weiss auch nicht, wie das Netzwerk die Zusammenarbeit mit Parteien handhabt. Gibt es wo Erfahrungen dazu?

Ich denke, ein informelles Treffen zwischen DiB Hamburg und GWÖ Hamburg ist sinnvoll um dies mal zu besprechen. Auch mit Blick auf Hamburg-Wahl – in rund fünf Monaten!!!

Nächstes öffentliches GWÖ-Treffen in HH ist am 10.10. – ich habe vor teilzunehmen. siehe https://www.ecogood.org/de/hamburg/termine-regional/neuen_treff_okt19/

P.S.
Was die PR angeht, scheint mir GWÖ gut aufgestellt; ich denke, weil entsprechend GWOnetzwerk-teilnehmende Firmen das auch forcieren … und finanzieren.

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Hallo @MarkusSommer, im Kreisverband in TĂĽbingen bin ich Mitglied von DiB und der GWĂ–. Hier treffen wir uns einmal monatlich fĂĽr die Organisation der Gruppe und Planung von Aktionen (besonders stark mit Fridays for Future) und einmal monatlich gibt es einen Stammtisch.
Die Mitglieder wissen alle von meiner Doppel-Mitgliedschaft bei DiB und GWĂ–.

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Hallo @hoer4er, gibt es denn bei Euch (von DiB und GWĂ– gemeinsame) Ăśberlegungen, wie DiB eben die Partei im Spektrum sein kann/wird (sagen wir mal: im Gegensatz zu anderen), die GWĂ– priorisiert, auf die politische Agenda setzt und sich fĂĽr die politische Umsetzung einsetzen wird?

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Von der Bundes GWÖ habe ich da keine Position. Im Kreisverband haben die sich auf DIE GRÜNEN festgelegt. Die hätten angeblich die Gemeinwohlökonomie in ihr Parteiprogramm aufgenommen. Konnte ich aber noch nicht verifizieren.

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